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Heidelberg steigert Produktion im Bereich E-Mobilität

Deutlich mehr als 50.000 Wallboxen hat Heidelberg in den zurückliegenden zwei Jahren bereits gebaut.

Dienstag 20. Juli 2021 - Der Nachfrageboom nach Ladelösungen für Elektrofahrzeuge im privaten Bereich hält unvermindert an. Darum investiert die Heidelberger Druckmaschinen AG (Heidelberg) erneut in den weiteren Ausbau ihrer Produktionskapazitäten von Wallboxen und hat dazu im Juni bereits die dritte Produktionslinie am Standort Wiesloch-Walldorf in Betrieb genommen.

Erst im Januar 2021 wurde die Kapazität bereits verdoppelt. Im Dreischicht-Betrieb werden hier rund um die Uhr modernste Ladelösungen für den wachsenden Bedarf im Bereich der E-Mobilität hergestellt. Entsprechend ist auch geplant, die Zahl der Mitarbeitenden in diesem Arbeitsgebiet weiter zu erhöhen. Deutlich mehr als 50.000 Wallboxen hat das Unternehmen in den zurückliegenden zwei Jahren bereits gebaut.
„Um den wachsenden Auftragsbestand abbauen zu können, werden wir die Kapazitäten für Wallboxen im laufenden Jahr erneut verdoppeln“, sagte Rainer Hundsdörfer, Vorstandsvorsitzender von Heidelberg. „Damit stärken wir unsere führende Position in diesem boomenden Marktsegment und können auch außerhalb Deutschlands profitabel wachsen.“

Aktuelle Marktanalysen gehen von einem jährlichen Marktwachstum jenseits der 20 Prozent Marke aus. Heute bedient Heidelberg den Markt mit den Modellen Heidelberg Wallbox Home Eco sowie Heidelberg Wallbox Energy Control mit verschiedenen Kabellängen und Individualisierungsmöglichkeiten für den deutschen und europäischen Markt. Zudem gibt es mit der Heidelberg Wallbox Energy Control eine Lösung mit integriertem Lastmanagement, mit der im Verbund bis zu 16 Fahrzeuge gleichzeitig geladen werden können. Das Portfolio soll künftig zum Komplettangebot für Smart-Home-Lösungen erweitert werden, beispielsweise mit integrierten Ladelösungen für Parkhäuser oder komplette Wohnanlagen. Dazu nutzt das Unternehmen seine Kompetenzen auf dem Gebiet der Leistungselektronik und der Software. Darüber hinaus sind auch Partnerschaften in diesen Bereichen denkbar.

Parallel werden neue Vertriebswege und -regionen aufgebaut. So wurde beispielsweise mit dem Elektronikfachhändler MediaMarkt eine enge Vertriebskooperation eingegangen. Neben Deutschland bietet Heidelberg seine Ladelösungen im Ausland bereits in Österreich, Schweiz, Frankreich, Polen und Ungarn an. Weitere Länder in Europa sollen mit dem Ausbau des Geschäftsfeldes folgen.

www.heidelberg.com
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